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Zink
Zu Beginn der Ausstellung wird die Zinkgewinnung und Verarbeitung präsentiert, an die sich Produkte aus Zink, vom alten Wetterhahn aus dem letzten Jahrhundert, bis zur Einheits-Zinkbadewanne der Großmutter anschließen. Mitte des 18. Jahrhunderts gelang es erstmals, Zink aus Galmei zu gewinnen. Bis dahin kannte man das reine Zink nicht.
Bei der klassischen Messingherstellung kam Galmei zwar ebenfalls zum Einsatz, jedoch hielt man dieses Zinkerz damals für einen Farbstoff, der das Kupfer gelb, d.h. messingfarben, färbte und die metallurgischen Eigenschaften des Kupfers verbesserte.
Seit dem 16. Jahrhundert entwickelte sich der Stolberger Raum zum Zentrum der Messingindustrie. Dank der reichen Galmeivorkommen, konnten Stolberger "Kupfermeister" ihre Erzeugnisse bald in ganz Europa vertreiben.
Im 19. Jahrhundert ging die Messingproduktion stark zurück. Aufgrund der immer noch ergiebigen lokalen Erzlagerstätten und der vorliegenden metallurgischen Erfahrungen entwickelte sich in der Folge die für den Aachener Raum bedeutende Zinkindustrie.
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