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Logo: Zinkhütter HofMuseum für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte
Ein Rundgang mit Museumsleiter Sebastian Wenzler

Inhalt

Ein Rundgang mit Museumsleiter Sebastian Wenzler

Guten Tag.

Mein Name ist Sebastian Wenzler.

Ich darf Sie begrüßen im Museum Zinkhütter Hof, im Museum für Industrie-, Wirtschafts- und Sozialgeschichte für den Raum Aachen in Stolberg. Begrüßen darf ich Sie hier in der Nadelabteilung, in der Abteilung, in der es um Stolberger Zink geht und in einer Abteilung, in der es um Messing geht.

Wir befinden uns hier in der Abteilung "Aachener Nadel". Wir zeigen Ihnen hier anhand authentischer Maschinen, wie man - etwa um 1910 - Nähmaschinennadeln hergestellt hat; wie viele Schritte nötig sind, um so ein kleines banales - scheinbar banales - Produkt herzustellen.

Auf der Galerie oben sehen Sie einige historische Aspekte aus der Geschichte der Aachener Nadel. Angefangen vom Zunftwesen bis über die Produktion mittelalterlicher Nadelherstellung bis zu der Vielfältigkeit der Produkte.

Der Zinkhütter Hof ist ursprünglich gebaut worden als Glashütte; und zwar in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts - als Glashütte - und man kann dies auch an dieser besonderen Architektur hier sehen. Später dann ist der Zinkhütter Hof - daher auch der Name - an die Stolberger Zink verpachtet worden - um die Jahrhundertwende 19./20. - dann sogar an die Zinkhütte verkauft worden.

Die Stolberger Zink nutzte dieses Gebäude sehr vielfältig. Hier gab es eine Schlosserei, eine Sattlerei, später eine Autowerkstatt. Es gab sogar einen Musiksaal.

Ab 1992 gibt es eine neue Eigentümerin der ganzen Immobilie - das ist die Stadt Stolberg. 1992 begannen auch die Maßnahmen zur Umnutzung vom Industriegebäude  zum Industriemuseum. 1996 wurde dann das Museum als Industriemuseum eröffnet. Sukzessive haben wir in den vergangenen Jahren durch Sonderausstellungen unser Themenspektrum erweitert.

Als nächster Schritt ist geplant - im Rahmen der EuRegionale 2008 - die leerstehenden Arbeiterwohnhäuser als außerschulischen Lernort zu nutzen.

Die Abteilung "Zink - ein Allerweltsmaterial" zeigt die verschiedensten Anwendungsbereiche dieses Metalls. Das Metall ist relativ jung - etwa erst 200 Jahre alt - und allen eigentlich geläufig.  Sie sehen hier im Erdgeschoss die vielfältige Anwendung verschiedener, profaner Produkte, im Obergeschoss sehen Sie Zink in der Architektur und Zink in der Skulptur.

"Stolberger Gold" ist nur im übertragenen Sinn als Gold zu verstehen. Gemeint ist natürlich das Metall Messing. Messing hat erst diese Stadt entstehen lassen und berühmt gemacht. Wir zeigen auf der einen Seite die Gewinnung dieses Metalls, die Verarbeitung des Metalls und natürlich auch die besonderen Produkte, sprich, was man alles aus dem Metall herstellen kann.

Wir befinden uns hier im Multifunktionsraum des Museums. Der Raum ist für alle möglichen Veranstaltungen vorgesehen. Hier können Sie Kongresse, Tagungen oder Messen durchführen. Hier können aber auch private Feiern - Hochzeiten, Geburtstage oder dergleichen - stattfinden.

Ich freue mich schon darauf, Sie hier demnächst als Besucher begrüßen zu können.

 

Randnotizen

Grafik: Einladung zum Galminus-Münzsammelspiel
Grafik: Feiern Sie Ihre Veranstaltung bei uns!

Partner

Das Museum Zinkhütter Hof ist Partner im Netzwerk Industriekultur im Landschaftsverband Rheinland.


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